E-Sport soll teilweise gemeinnützig werden

E-Sport soll teilweise gemeinnützig werden

Am 16.06.2020 beschloss die Bundestagsfraktion CDU/CSU in dem Positionspapier „Ehrenamtsgesetz 2021„, dass ein Teil des E-Sport gemeinnützig werden soll.

In dem Positionspapier von CDU/CSU steht unter 2.6. E-Sport:

„Wir sorgen für Rechtssicherheit von Sportvereinen, die E-Sports-Abteilungen betreiben. Um für diese Vereine die Gefahr der Aberkennung der Gemeinnützigkeit zu beseitigen, werden wir eine rechtliche Klarstellung der Behandlung von E-Sports herbeiführen. Wir werden deshalb darauf hinwirken, dass der Anwendungserlass zu § 52 AO am Ende der laufenden Nummer 7 um die Formulierung ‚E-Sport fällt unter den Begriff Sport, soweit es sich um eine elektronische Sportsimulation handelt‘ ergänzt wird.“



Doch was bedeutet dies nun?

Dieser Auszug besagt, dass ein Teil des E-Sport, nach langem Warten, endlich als ehrenamtlich anerkannt wird. Doch was ist mit dem restlichen Bereich des E-Sport wie beispielsweise CS:GO, Overwatch, Valorant, LoL und Co? Gegründete Vereine rund um diese Games, würden weiterhin als nicht ehrenamtlich angesehen werden. Was bedeutet, dass Sie beispielweiße keine Zuschüsse vom Staat erhalten werden.

Fritz Güntzler, Mitglied des Bundestages, auf seiner Homepage dazu: „Wir alle profitieren vom unermüdlichen Einsatz der Freiwilligen in unseren vielen Sportvereinen, aber auch in Heimatvereinen, Theatern, kleinen Museen, örtlichen Bibliotheken, Kunstvereinen, musikalischen Ensembles, Musikschulen und soziokulturellen Zentren. Das Ehrenamt belebt unsere Region, macht sie lebenswert und ist für uns alle unverzichtbar.“

Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, trotzdem sollte sich die CDU/CSU noch einmal über diesen Absatz Gedanken machen. Denn der Bereich des E-Sport, in der es sich um „elektronische Sportsimulationen“ handeln, wie z. B. „FIFA“, ist ein sehr kleiner Teil der E-Sport Szene.


Quelle: CDU/CSU